„Der Geist eines Indianerschildes!“ bemerkte Donnel.
„Nein, eine Schildkröte! Eine Schildkröte!“ riefen sie alle. „Eine Schnappschildkröte!“
Die runde Rückenschale war sehr deutlich sichtbar, immer mehr kroch das Tier auf dem Boden des Sees dem Ufer zu und endlich trat es in seiner ganzen Häßlichkeit aus dem Wasser. Es klappte sein abscheuliches, breites Maul mit wütendem Kreischen auf und zu, vermochte aber das Drahtende der Angelschnur nicht abzubeißen und wollte sich deshalb mit seinen ungeschlachten Vorderfüßen von derselben befreien.
„Nimm Dich in acht!“ sprach Keenan, als Tom dem seltsamen Fang etwas nahe kam. „Ehe Du Dich versiehst, hast Du einen Biß! Wir wollen sie lieber erst töten.“
„Aber wie?“
Keenan hatte bereits Toms kleines Jagdgewehr geholt und gab dem Tiere eine Ladung, die allem weiteren Sträuben ein Ende machte.
„Herrlich!“ rief Quip. „Eine solche Fischerei hab’ ich nie erlebt.“
„Ich habe wohl schon Schildkröten gefangen,“ sagte Donnel; „aber nicht mit der Angel und nie eine so große. Ich glaube, diese wiegt wohl fünfzig Pfund. Es ist schade, daß man Schnappschildkröten nicht essen kann.“
Plötzlich schaute Tom bestürzt auf.
„Wo ist Percy?“ rief er.