„Mir, Tom? Mir? Ich darf mich nicht ins Wasser wagen. Ich kann ja noch gar nicht schwimmen.“
Tom ging zu einem der Ranzen, die man mitgebracht hatte und kam mit einer neuen Schwimmhose zurück.
„Hier, Percy, das ist von meiner Seite ein Gegengeschenk für die schönen Photographieen, die du uns neulich verehrt hast.“
Allein Percy legte die Hände auf dem Rücken zusammen, und sein Gesicht drückte nichts weniger aus als Freude oder Dankbarkeit.
„Aber, Percy, ist denn das die Art, ein Geschenk anzunehmen?“
Jetzt fühlte sich der fein erzogene Knabe an seiner empfindlichsten Stelle getroffen. Er zwang sich zu einem Lächeln und empfing die Gabe des Freundes mit seiner gewöhnlichen anmutvollen Verbeugung.
„Ich bin Dir wirklich sehr verbunden, Tom. Verzeihe mir, daß ich so spröde that! Es war mir ganz sicher nicht bedacht. — Wie nett sie ist! Kein Zebra hat so schöne, zierliche Streifen. Ich lege sie in mein Pult, und so oft ich sie sehe, will ich mich an Dich erinnern.“
Diese seltsame Verwendung einer Schwimmhose wollte Tom natürlich nicht gefallen.
„Es ist doch keine Photographie von mir!“ sprach er. „Gebrauchen sollst Du sie! Schwimmen ist nicht so schwer, wie Du meinst. Manche finden es leichter als Klettern.“
„Das Wasser ist so kalt, Tom! Ich bekomme sicher einen Schnupfen.“