„Ich glaube aber nicht, Pater,“ versicherte Playfair, „daß sie alle eigentlich schlechte Jungen sind. Skipper zum Beispiel war in den ersten Tagen ganz brav. Aber sie kleben so zusammen, das macht’s.“
„Gott gebe, daß Du recht hast, Playfair. — So, Willy! Nur noch die Haare etwas kämmen! — Jetzt geh’ hurtig, dann bist Du zur rechten Zeit auf dem Bahnhofe.“
Die Güte des Präfekten hatte Grangers Heiterkeit schnell wiederkehren lassen.
„Ich danke Ihnen sehr, Pater. Ich bin wieder ganz lustig. Meine Mutter soll gar nichts merken. Adieu Pater! — Adieu Playfair,“ sprach er mit einem Ausdruck, der alle Worte des Dankes überflüssig machte.
11. Kapitel.
Eine Verschwörung gegen Playfair und Quip.
Sobald Tom in den Hof kam, sah er sich nach seinen Widersachern um. Sie standen in einer Ecke, wo sich all ihre Gesinnungsgenossen zusammengefunden hatten. Tom ging geradenweges auf sie zu und trat ohne weiteres mitten unter sie.
„Hört einmal, ich will Euch offen sagen, was ich von Euch denke! Ihr seid alle Neue, und ich gebe Euch die Versicherung, daß eine solche Mißhandlung der Kleinen hier nicht Mode ist.“