„Schlimme Gesellen sind es,“ sagte P. Scott. „Wenn sie ihr Wesen noch ein paar Wochen weiter fortsetzen, bringen sie einen Geist unter die Kleinen, der einen guten Teil unserer Arbeit vergebens macht. Der Anführer scheint mir Kenny zu sein, obgleich ich ihn gar nicht für den schlechtesten halte.“

„Auch ich habe diesen Eindruck von ihm. Er steht an der Spitze, ist aber nur der Geschobene; doch bringe ich nicht heraus, wer ihn schiebt. Vielleicht wissen wir das heute Abend. — Holla, da geht ja Skipper auf einmal von ihnen weg. Was mag das bedeuten?“

„Der wird mit ihnen gebrochen haben, Pater. Könnten wir seine guten Vorsätze nur etwas warm halten, daß er nicht in Versuchung kommt, umzukehren!“

„Sie haben recht. — Skipper!“ rief P. Middleton, als der Knabe mit einem Gesicht, das halb mürrisch, halb entrüstet war, an ihnen in einiger Entfernung vorbeigehen wollte.

Skipper kam und zog verlegen den Hut ab.

„Willst Du wohl für mich in der Stadt eine Bestellung machen, Skipper?“

„Sehr gern, Pater!“ erwiderte der Angeredete freudig überrascht; ein solches Zeichen des Vertrauens hatte er nicht im mindesten erwartet.

„Hier ist ein Brief an den Redakteur des ‚Sonntagsblattes‘. Wenn Du ihn abgiebst, sage zugleich, Du kämest nach einer Stunde wieder, um die Antwort in Empfang zu nehmen. Du kannst dann so lange spazieren gehen. Einen Begleiter wirst Du schon finden.“

„Ich danke Ihnen, Pater.“

In der besten Stimmung entfernte sich Skipper. Der ehrenvolle Auftrag hatte seine moralische Kraft gestärkt und ihn zugleich der bösen Gelegenheit eines Rückfalles entzogen.