Percy gewahrte die übergroße Bekümmernis seines Freundes.
„O gewiß!“ sprach er leise, indem er sich bemühte, frisch und wohlgemut dreinzusehen. „Ich glaube, ich komme jetzt bis nach Hause.“
„Sehr gut, Percy! Also voran!“
Tom half ihm aufstehen und zog dann seine Jacke an.
„Und Du kannst wohl Harrys Jacke tragen, Percy.“
„Sehr gern, Tom!“
„Gut, ich hänge sie Dir um wie ein Kriegsmäntelchen; das sieht ganz schön aus.“
Percy war zu sehr geschwächt, um seiner Überraschung noch Ausdruck zu verleihen, als ihn Tom jetzt ohne Umstände ergriff, aufhob und mit ihm weiter ging, als verstände sich das von selbst.
Zum Glücke für Tom war der Leidende, obgleich ein volles Jahr älter, sehr zart gebaut. Doch blieb er immerhin eine ansehnliche Last für den Zwölfjährigen. Aber Dankbarkeit und ein gewisser edler Stolz, sich an Großmut nicht übertreffen zu lassen, schienen Toms Kräfte zu erhöhen.
So schritt er dahin, schnellen und sichern Fußes. In seinen Mienen trug er eine möglichst große Gleichgültigkeit zur Schau, obwohl er bald anfing hastiger zu atmen.