Mit diesen Worten entfernte er sich, sattelte das beste Reitpferd, stieg auf und jagte dem Paniflusse zu.
Als er sich dem oft genannten Steinwalle näherte, wurde er einiger dunklen Gestalten ansichtig, die sich vor dem Reiter verbergen zu wollen schienen. Er gab seinem Tiere die Sporen und hatte bald das Häuflein der Wegelagerer erreicht. Es waren genau diejenigen, welche vom Spaziergange nicht mit heimgekommen waren.
„Sofort nach Hause!“ donnerte er streng. „Wer in zwanzig Minuten nicht da ist, kann sich auf eine gehörige Strafe gefaßt machen. Was Ihr bis jetzt verdient habt, sage ich Euch heute Abend.“
Dann wandte er sein Pferd, ließ die verblüfften Attentäter mit ihrem Schrecken allein und galoppierte dem Bahnkörper zu, wo er seiner Anweisung an Percy zufolge auch noch etwas zu entdecken hoffte. Bald hatte er den Bahndamm in Sicht. Was auf der hohen, scharf abgegrenzten Linie desselben in Bewegung war, ließ sich leicht erkennen, da es sich vom Firmamente deutlich abheben mußte. So brauchte P. Middleton nur ein paar Minuten in der Nähe über die Prärie hinzureiten, um den eilenden Harry zu gewahren. In einem Augenblick war er bei ihm.
„O P. Middleton!“ rief der hemdärmelige Läufer, „Gott sei Dank, daß Sie kommen! Der arme Percy ist halbtot vor Müdigkeit. Ich bin vorangelaufen, um Hilfe zu holen. Tom ist bei ihm, nur vielleicht zehn Minuten von hier.“
„Warum habt Ihr denn nicht den kürzeren Weg über die Prärie genommen?“
„Weil — ja, weil Percy das nicht wollte.“
„So, so, Percy wollte das nicht! — Und wo ist Deine Jacke geblieben?“
„Meine Jacke? Die wird mir Tom wohl mitbringen. Percy hat noch darauf geschlafen, als ich wegging.“
„Gut, Harry! Geh’ jetzt zurück, daß Du Deine Jacke wiederbekommst.“