Erst müssen Schatten sich über die Wälder hängen.

DIE KIRCHE, MIT BLÄTTERN GESCHMÜCKT

Der Dichter ist in seiner Seele Wald allein.

Sein Herz ist matt vom langen Weg und schwer von Harme.

Er wartet, ach vergebens! unter der Lianen Spiegelschein

Und blauen Balsamblumen auf den guten Samariter, der sich sein erbarme.

Er fleht zu Gott. Der schweigt. Da hält sein Jammer sich nicht mehr.

Schmerz lastet auf ihm wie Gewitterschlag so schwer.

„Gib Antwort, Herr, was hat dein Wille über mich erkannt?

Aus deiner Freude selbst bin ich verbannt.