Ich brauche einen Vogel, mir zu singen überm Kreuzespfahl.
Rotkehlchen meiner Seele, willst du von mir gehn?“
„Mein Gott, auf deiner Stirne, die den Kranz von Dornen trägt,
Will ich dir singen durch dein langes Todesgraun.
Doch wenn die Schreckenskrone dann in Blüten schlägt,
Verstatte du, mein Gott, dem Vogel, dort sein Nest zu baun.“
DIE TAUBE . . .
Die Taube, die den Zweig des Ölbaums hält,
Das ist die Jungfrau, die den Frieden bringt der Welt.
Das Osterlamm, das man zur Schwelle trägt,