„Die ungarische Pomade?“
„Ja, ganz richtig. Als sie die Eingangstreppe hinaufgingen, sprach er irgend etwas in Versen. Es klang wie eine Beschwörung. Mir wurde ganz andächtig zumute.“
„Kam ein Djinn? Hat er nicht auch irgendeine Kupferlampe gerieben?“
„Das weiß ich nicht. Er hatte so weite Kleider, das konnte man nicht sehen.“
„Asiatische?“
„Jedenfalls nicht aus Newyork. Aber sonst ein stattlicher alter Herr. Er sah ein bißchen wild aus, aber gebildet, wenn Sie verstehen, was ich meine.“
„Aber sicherlich. Wie ein gebildeter Amerikaner.“
„Herrgott, wie witzig Sie sind, Mr. Cray! Hier kommt Mama.“
Mrs. Bowlby kam in weißer Morgentoilette in die Halle des Grand Hotel Hermitage hereingehopst; es sah aus, als setzte sie, wenn sie ging, beide Füße gleichzeitig vor wie ein Vogel. Sie ließ ein schrilles Zwitschern der Befriedigung hören, als sie ihre Tochter und Allan auf zwei der schwarzen Büffelledersessel der Halle entdeckte. Allan beeilte sich, noch einen herbeizuziehen, in dessen Tiefen Mrs. Bowlby verschwand wie ein Zuckerwürfel in einer Tasse Kaffee.
„Gott sei Dank! Ich habe geglaubt, das Untier hat dich schon entführt, Helen.“