„Allerdings ich, junger Freund. Ich erhielt Ihre Botschaft durch den Portier, als ich heute nach vier Uhr nach Hause kam. Entschuldigen Sie, daß ich so in Ihr Schlafgemach eindringe — damn it, es ist eines der kleinsten, das ich je gesehen habe! — aber Sie werden doch meine Neugierde begreifen! Ein Loch in meinem Rauchzimmer, groß genug, um einen Indianer drinnen zu fangen! Das Zimmer voll von Detektivs, die mich verhört haben und Sie zu verhören gedenken, und eine tolle Deliriumsgeschichte des Nachtportiers von zwei Herren auf Nr. 417. Ich hatte erwartet, Sie schon früher zu sehen, aber Helen vertraute mir eben an, daß Sie nie vor dem Lunch aufstehen.“

„Miß Bowlby ist zu strenge in ihren Urteilen. Gestatten Sie, daß ich Toilette mache, dann will ich versuchen, Ihnen das Ganze zu erzählen. Aber Sie wissen doch, daß alles vorderhand geheim bleiben muß?“

„Die Detektivs faselten irgend etwas vom Maharadscha.“

„Ich fürchte, es ist kein Gefasel, Mr. Bowlby.“

Allan hüpfte aus dem Bett und begann ungeniert seine Waschungen vor den Augen des Amerikaners, während er die Abenteuer der Nacht erzählte. Die Beschreibung des Feuerfresser-Klubs entlockte Mr. Bowlby eine Serie Pfiffe, eines durchgehenden Expreßzuges würdig. Als Allan zu dem Bericht über seine Flucht kam und wie es Mirzl gelungen war, ihn und den Portier zu überlisten, unterbrach er ihn mit dem Ausruf:

„Aber das muß ja ein Teufelskerl sein, dieser Mirzl? Eine solche Kaltblütigkeit! Das ist doch das Frechste, was mir noch im Leben untergekommen ist!“

„Warten Sie einen Augenblick mit Ihrem Lob!“ sagte Allan. „Was glauben Sie, tat der Mann, als er mich in das Rauchzimmer eingesperrt und die Kontakte abgedreht hatte?“

„Verduftete, natürlich.“

„Verduften! Da kennen Sie Mirzl schlecht. Er ging in mein Zimmer hinauf und setzte sich nieder, um mir eine Warnung zu schreiben, mich nicht mehr in seine Angelegenheiten einzumischen —“

„Da hört sich aber alles auf!“