[22] F. Jacoby s. v. Hekataios bei PW Sp. 2756; Reitzenstein, Poim. 182, Zwei religionsgesch. Fragen 13. Auch nach Eupolemos hat Moses die Buchstaben erfunden (Eus. praep. ev. IX 26 p. 431 c).

[23] Philon von Byblos, φοινιϰιϰὴ ἱστορία bei Eusebios praep. evang. I 10, p. 39 a. Müller FHG III p. 560 fr. 2 § 25. Reitzenstein, Poimandres 162.

[24] Philon von Byblos περὶ τῶν Φοινίϰων στοιχείων fr. 9 aus Eus. praep. ev. I 10 p. 42 b FHG III p. 573. Reitzenstein, Poimandres 162, 2. Thoth hat nichts mit der Schlange zu tun. Die Syrer machten ihn zum Schlangengott, weil tut = Schlange ist nach Baudissin, Studien zur semitischen Religionsgeschichte, Gießen 1876, I S. 19. Reitzenstein deutet das auf die Stelen des „Königs“ Amon (Philon von Byblos bei Eus. praep. ev. I 9, 24), auf die er die Offenbarungen aufzeichnete, die Hermes ihm gegeben hatte nach Jamblich. de mysteriis VIII 4 und der alchimistischen Schrift des Pibechios bzw. Pibeches (a. a. O. S. 107, 363; A. Dieterich, Kl. Schriften 8). Darauf befand sich u. a. das Symbol der Schlange, die sich in den Schwanz beißt.

[25] Thoth erscheint außerdem noch bei Strabo p. 816. Plut. quaest. conv. 9, 3. 12 p. 738 e: daher sei ἴβις der erste Buchstabe (? noch unerklärt!); de Iside et Osir. 3. Nach Arnob. adv. nat. IV 14 hat der griechische Hermes während eines Exils in Ägypten die Schrift erfunden.

[26] Jeremias in Roschers Lexikon s. v. Oannes III 1 Sp. 590 f.

[27] Knaack, Hermes 16 (1881) 590.

[28] Schol. in Dionys. Thrac. p. 183, 1. Hilgard (1901). Diese Scholien stammen nach Hörschelmann, acta societatis philol. Lips. IV (1875) p. 297 ff. aus dem 7. Jahrh. n. Chr.

[29] Über Palamedes als großen Erfinder Jahn, Palamedes (1836) S. 23; Kremmer, de catalogis heurematum, Diss. Lips. 1890 p. 44; ich entnehme Kremmer manche der jetzt folgenden Stellen. Palamedes erscheint als Schrifterfinder bei Stesichoros fr. 34 schol. in Dionys. Thrac. 185, 6, Gorgias Palam. § 30, Euripides Palamedes fr. 578, Hygin fab. 277, 31. Dio Chrysost. 13, 21; schol. Eurip. Or. 422. Athanas. contra gentes 18. Nach Philostrat. heroic. X 3 p. 309 und Nemesian de aucupio 15 = PLM ed. Baehrens III (1881) p. 204 hat er sie aus dem Flug der Kraniche gelernt, vgl. auch schol. in Dionys. Thrac. 320, 20 (dazu oben S. 9). Daß man aus den Linien des Fluges der Kraniche ein Λ bzw. ein Υ herauslas, zeigt Lucan V 716 und Martial XIII 75, vgl. Lewy in Roschers Lexikon s. v. Palamedes.

[30] schol. zu Dionys. Thrac. 185, 7.

[31] Aischylos Prom. 460 (467); schol. zu Dionys. Thrac. p. 190. 183, 16; 185, 8.