Aietes.
Tot!—
Medea.
Vater! Was hast du getan! Den Gastfreund erschlagen
Weh dir! Weh uns allen!—Hah!—
Aufsteigt's aus den Nebeln der Unterwelt
Drei Häupter, blut'ge Häupter
Schlangen die Haare,
Flammen die Blicke
Die hohnlachenden Blicke!
Höher! höher!—Empor steigen sie!
Entfleischte Arme, Fackeln in Händen
Fackeln!—Dolche!
Horch! Sie öffnen die welken Lippen
Sie murren, sie singen
Heischern Gesangs:
Wir hüten den Eid
Wir vollstrecken den Fluch!
Fluch dem, der den Gastfreund schlug!
Fluch ihm, tausendfachen Fluch!
Sie kommen, sie nahen
Sie umschlingen mich,
Mich, dich, uns alle!
Weh über dich!
Aietes.
Medea!
Medea.
Über dich, über uns!
Weh, weh!
(Sie entflieht.)
Aietes (ihr die Arme nachstreckend).
Medea! Medea! (Ende.)
Ende dieses Projekt Gutenberg Etextes Der Gastfreund, von
Franz Grillparzer.