(Einige folgen ihm.)

Rustan (erscheint neben der Brücke).
Zanga!

Zanga.
Nur die Brücke frei noch!

(Rustan hat die Brücke betreten.)
(Auf der rechten Seite der Anhöhe erscheint Gülnare mit Gefolge und
Fackeln.)

Gülnare.
Halt! du Blut'ger!

Zanga.
Willst du fallen
Von des Henkers Hand, ein Feiger?
Nun stehst du am rechten Platze!
Stürz hinab dich in die Fluten,
Stirb als Krieger, fall als Held!

Gülnare.
Gib dich! gib dich!

(Von allen Seiten sind Krieger mit Fackeln aufgetreten. Die
Gewaffneten dringen näher.)

Zanga. Mir! Verloren! (Eine Rustan ähnliche Gestalt stürzt sich in den Strom. In demselben Augenblicke bricht der Fels rechts im Vorgrunde zusammen. Rustan auf seinem Bett liegend wird sichtbar, die beiden Knaben, wie am Schlusse des ersten Aufzuges, ihm zur Seite. Ein Schleier zieht sich über die Gegend, ein zweiter, ein dritter. Die Gestalten werden undeutlich. Zanga versinkt, Wolken bedecken das Ganze.)

Rustan (sich im Schlafe bewegend).
Weh mir, weh! ich bin verloren!