Garceran.
Mir, o Herr?

König.
Verstell dich nicht! du bist ein feiner Kenner.
Ich selbst hab nie nach Weibern viel gesehn,
Doch diese scheint mir schön.

Garceran.
Sie ist's, o Herr!

König.
So sei denn stark, denn du sollst sie geleiten.

Rahel (die in der Mitte der Bühne mit gebrochenen Knien und gesenktem
Haupte steht, den Ärmel aufstreifend).
Leg mir das Armband an.—O weh, du drückst mich.
Den Halsschmuck auch—zwar der hängt ja noch hier.
Das Tuch behalt, mir ist so schwer und schwül.

König.
Bring sie nach Haus!

Garceran.
Doch, Herr, ich fürchte—

König.
Was?

Garceran.
Das Volk ist aufgeregt—

König.
Du hast nicht unrecht.
Obwohl ein Wort des Königs Schutz genug,
Ist's besser doch, zu meiden jeden Anlaß.