Esther (Raheln das Kleid am Halse zurechtrichtend).
Und wie das Kleid verschoben und zerstört.

König.
Bring sie vorerst nach einem der Kioske
Die rings im Garten stehn, und kommt der Abend—

Garceran.
Ich höre, hoher Herr!

König.
Wie nur? Ja so!
Seid ihr nicht fertig noch?

Esther.
Wir sind's, o Herr.

König.
Und ist es Abend und das Volk verlaufen
So führe sie nach Haus, und somit gut.

Garceran.
Komm schöne Heidin!

König.
Heidin? welche Possen!

Esther (zu Rahel, die sich zum Fortgehen anschickt).
Und dankst du nicht dem Herrn für so viel Huld?

Rahel (noch immer erschöpft, sich gegen den König wendend).
Hab Dank, o Herr, für deinen mächt'gen Schutz!
Oh, daß ich nicht ein ärmlich Wesen wäre,
(mit einer Bewegung der Hand über den Hals)
Daß dieser Hals, gekürzt von Henkershand,
Daß diese Brust ein Schild gen deinen Feind—
Zwar das begehrst du nicht.