Dritter Bittsteller.
Ihr steckt ihn ja an Eure Hand.
Isaak.
An meine?
Wahrhaftig ja. Ich dacht' ich gab ihn dir.
Er ist so eng, ich martre mich umsonst.
Dritter Bittsteller.
Behaltet ihn, doch nehmt auch diese Schrift.
Isaak (sich mit dem Ringe beschäftigend).
Ich nehme beides denn dir zum Gedächtnis.
Der König soll den Ring, vielmehr: die Schrift
Erwägen, trotz dem Faden im Gesuch,
Dem Faden in dem Steine—wollt' ich sagen.
Nun aber alle fort!—Ist hier kein Stock?
Muß ich mich mit dem Christenpöbel plagen?
(Garceran ist währenddem eingetreten.)
Garceran.
Glück auf! Ihr sitzt im Rohr und stimmt die Pfeifen,
Die Ihr Euch schneidet, find ich, etwas hoch.
Isaak.
Mir ist des Ortes Heimlichkeit vertraut.
Der König ist nicht hier, er will nicht hier sein
Und wer ihn stört—selbst Ihr, Herr Garceran
Ich muß Euch heißen gehn. Es ist nicht anders.
Garceran.
Ihr suchtet früher nur nach einem Stock.
Wenn Ihr ihn findet bringt ihn mir. Er ziemt,
Scheint's, Eurem Rücken mehr als Eurer Hand.
Isaak.
Nun braust Ihr auf. So seid ihr Christen alle,
Nur immer gradezu. Allein die Klugheit,
Die Vorsicht, das geschmeid'ge Warten fehlt.
Der König unterhält sich gern mit mir.
Garceran.
Langweiligkeit wird selbst zur Unterhaltung
Wenn lange Weile vor sich selber flieht.