Mathias. Geht Ihr mit mir und steht an meiner Seite,
Vielleicht erkennt das Volk dann wer sein Herr.

(Erzherzog Ferdinand tritt mit einer ehrerbietigen Verbeugung zurück.)

Mathias. So öffnet denn die Tür!—Und— (mit einer Abschiedsbewegung) Gott befohlen!

(Er tritt auf den Balkon. Jubelgeschrei von außen.)

Ferdinand. Wir wollen denn nicht länger lästig fallen.
Ich selber ziehe nicht mit Euch ins Feld,
Doch will ich sorgen, daß, dieweil Ihr fern
Die Feinde tilgt mit scharfgeschliffner Waffe,
Die Gegner in dem Rücken Eures Heers,
Die heimlichen, deshalb gefährlichsten,
Gejätet und gesichtet und getilgt,
Auf daß das Land ein wohlbestellter Garten,
Ein Ährenfeld, zu Frucht dem höchsten Herrn.

(Indem die Anwesenden sich öffnen und einen Durchgang bilden.)

Ferdinand. Es geht in Krieg, seid froh Herr Wallenstein.

Wallenstein. Ich bin's.

Mehrere. Wir auch, und währt' es dreißig Jahr
—Ja wären's dreißig—Dreißig!—Um so besser.

(Indem sie Wallenstein die Hand schütteln, alle ab.)