Mathias. Herr Rumpf, gebt mir die Hand!
Rumpf. Je, meritier's nicht. Aber kann nicht sein.
Nicht wohl geruht; empfinden sich turbiert
Mit mal di testa. Wage meinen Dienst
So ich es permittier—
Klesel. Ihr scherzt Herr Rumpf.
Wer kennt nicht Eure Macht an diesem Hof.
Rumpf. So scheint's, so scheint's. Doch sind der Herr gar streng.
Je näher ihm, so näher seinem Zorn.
Noch gestern abend, waren hoch ergrimmt,
Sei'n kein Philipp der Dritte schrieen Sie,
Diktieren sich zu lassen von Privaden.
Mußt' meinen Abzug nehmen eilig durch die Tür.
Es darf nicht sein. Ich kann nicht, kann nicht, nein!
(Er entfernt sich von ihnen.)
(Don Cäsar stürmt zur Türe herein.)
Don Cäsar. Wo ist der Kaiser? Nun, Perückenmann,
Ist er zu sprechen?
Rumpf. Huldreichst guten Morgen
Senjor Don Cäsar. Gott erhalt' Eu'r Gnaden.
Don Cäsar. Wie geht's dem Kaiser?
Rumpf. Gut. Verwunderlich.
Der Herr verjüngen sich mit jedem Tage,
Sehn wie ein Dreißiger. Sagt' ich doch heut nur:
Daß Sie so selten öffentlich sich zeigten,
Die Weiber sein's, die drob am meisten klagten.
Da lachten Seine Majestät.
Don Cäsar. Ich glaub's wohl.
War ich dabei ich hätte auch gelacht.
Ein Dreißiger! mit solchen Bauch und Beinen.
Wie nun, kann ich ihn sprechen?