Bancbanus.
Wie Ihr befehlt.—
Königin.
Und schweigt für jetzt, ich bitte!
Wem also gelten jene Festlichkeiten,
Die man bereitet, seh ich, rings im Schloß?
Otto.
Ich wollte früher schon dir alles melden,
Doch diese Herrn—(Zu Bancbanus.) Beliebt's Euch, Platz zu nehmen?
Wie, oder dünkt Euch ein Spaziergang besser
In freier Luft? Wir haben schönes Wetter.
Bancbanus.
Ich bleibe noch, ich bin noch nicht zu Ende.
Königin.
Wie also? sprich!
Otto.
Du weißt, wir feiern heute
Das Wiegenfest des Kleinen, deines Sohns.
Die Herren sind, die Fraun bei ihm versammelt
Und binden ihn mit kleinen Gaben an.
Da hab ich denn gewagt, in deinen Zimmern
Dem Feste zu bereiten noch ein Fest.
Die Meinung war, dich erst zu überraschen,
Doch liebst du, weiß ich, Überraschung nicht.
Drum sieh, ach, und verzeih!
(Er hat die Seitentüre rechts geöffnet, die Königin sieht hinein.)
Königin.
Du guter Bruder!
Otto.
Nun hier noch.
(Er klatscht in die Hände, die Seitentüre links öffnet sich. Der kleine
Bela läuft herein, mit kindischen Gaben schimmernd behangen. Hinter ihm
Herren und Damen, darunter Erny.)