Simon.
Nun denn, auf die Gefahr, daß sie uns alle hören!
(Halblaut.)
Indes du hier den Pförtner spielst des Festes—
So nannten sie dich drin und lachten! lachten!—
Umschwärmt der Prinz dein Weib.
Bancbanus.
Ich kann's nicht ändern!
Kann ihn nicht ändern, wollt' ich's noch so gern.
Peter.
Er tanzt mit ihr.
Bancbanus.
Zum Tanz ward sie geladen.
Peter.
Drückt ihr die Hand.
Bancbanus.
Er kriegt den Druck nicht wieder,
Dafür bin ich dir gut.
Simon.
Bist du so zahm?
Hab Mitleid mindestens mit deinem Weibe.
Sie fühlt die Schmach, der Scheelsucht Spötterblicke,
Kaum hält des Hofes Brauch sie noch beim Feste;
Doch Unwill' glüht in ihrem Angesicht.
Bancbanus.
Doch Unwill' glüht in ihrem Angesicht.
Das sagst du selbst, und willst: ich soll sie hüten?
Tanz zu! tanz, Erny, zu! Du wahrst dein selbst!
(Er kehrt zu den Bittschriften zurück.)
Simon.
Nun denn, so dulde, was du dulden willst.
Ich kehre heim.
Peter.
Und ich zum Tanz zurück.
Und wagt er's, seiner Frechheit Raum zu geben
Durch leiseste Berührung nur der Hand,
So straf ich auf der Tat sein ruchlos Werben
Und Blut soll ihres Tanzes Estrich färben.