(Die Hand am Säbel, durch die Seitentüre rechts ab. Graf Simon geht auf der entgegengesetzten Seite.—Herzog Otto aus der Seitentüre links mit einem Begleiter.)
Otto (im Auftreten zu Graf Simon).
Ist Gräfin Erny hier?
Simon.
Seht selbst! und seht Euch vor! (Ab.)
Otto.
Unhöflich Tier! Wo aber ist sie hin?
Ihr Gatte hier? Mit eins war sie verschwunden.
(Zu seinem Begleiter.)
Sagt' ich dir nicht, du sollst auf jeden Schritt?—
Komm und vollführe! was ich sonst gebot.
(Im Vorübergehen.)
Bancban, ist Eure Gattin schon nach Hause?
Bancbanus.
Ich weiß es nicht.
Otto.
Nu, nu, es soll sich weisen.
(In den Tanzsaal ab.)
Bancbanus.
Hier ist es allzulaut. Kommt, folget mir,
Im Vorsaal draußen, auf den innern Gängen
Macht leichter das und ruhiger sich ab.
Die Königin verzeiht wohl solchen Wechsel.
(Er faßt die auf dem Tische liegenden Papiere zusammen. Erny, erhitzt und schwer atmend, kommt, sich unter den Supplikanten wegdrängend, durch die Mittelpforte.)
Erny.
Hier, endlich hier! Nun, Gott sei tausend Dank!
Bancbanus.
Je, Kind, was kommt dir an? Vom Tanz erhitzt.
Du gingst wohl durch den Schloßhof? Herr und Gott,
Es kann dein Tod sein, schneidend weht die Luft.
Du böses Kind, was machst du mir für Sorge!