Bancbanus.
Bist du so kriegrisch?
Ich will dir einen Platz im Heere suchen!
Hier wohnt der Frieden; ich bin nur sein Mietsmann,
Sein Lehensmann, sein Gast.
Verhüte Gott, daß er mich lärmend finde,
Und Miet' und Wohnung mir auf Unzeit künde!
Die Narrenteidung laß, und gib den Säbel.
(Er gürtet ihn um.)
Der Ungar trägt im Frieden auch den Stahl,
Zückt er ihn gleich nicht ohne herbe Wahl;
Wie denn der Ehemann den Reifen, den er trägt,
Auch in der Fremde nicht vom Finger legt.
Der Säbel an der Hüfte soll nur kunden,
Daß Ungar und Gefahr wie Mann und Frau verbunden.
Nu, nu, laß nur und geh!

Erster Diener.
Ach Herr, mein Herr!
Sie werfen Sand und Steine nach dem Fenster!

Bancbanus.
So mach es auf; die Scheiben kosten Geld;
Sind sie geöffnet, schaden keine Würfe.
Den Kalpak reiche du, ich muß aufs Schloß.
Der König will mit Tagesanbruch fort.
Was ist die Glocke?

Zweiter Diener.
Vier Uhr!

Bancbanus.
Hohe Zeit.
Sieh du nach meiner Frau.

Erster Diener (am Fenster).
Dort stehen sie!

Bancbanus.
Laß stehn! laß stehn!

Erster Diener.
Der Prinz inmitten drin.

Bancbanus.
Was Prinz?

Erster Diener.
Ich hab's gesehn!