Bancbanus.
Bin ich allein für meines Königs Sache?
Unglückliche, vernehmt—

Simon.
Schlagt Schild und Schwert zusammen,
Hört nicht, was er in seinem Wahnwitz spricht!

(Sie schlagen unter lautem Ausruf ihre Waffen aneinander, indes
Bancbanus fruchtlose Versuche zu sprechen macht.)

Bancbanus.
Ihr wollt nicht hören? Krieg denn wollt ihr? Habt ihn!
Doch gegen euch mit meinem letzten Odem.
Gebt mir mein Schwert! Mein Schwert!—Mein Schwert!
(Er wendet sich wankend gegen seine Diener und sinkt endlich in
ihren Armen zur Erde.)

Simon.
Laßt ihn, und überlaßt ihn seiner Schwäche!
Die Zeit verrinnt. Folgt mir! Kommt mit aufs Schloß!
Der Rache sei ihr Recht, dem Recht sei Rache!

(Mit seinen Begleitern ab.—Pause.—Es wird allmählich, dunkler.)

Bancbanus (richtet sich mit Hilfe seiner Diener vom Boden auf).
Wo sind sie hin? Bringt mich ins Haus zurück!
Hol einen Mantel du. Du kannst ja rudern?
Auch eine Blendlaterne bringe mir.
Es wird schon dunkel. Führt mich in mein Haus.

(Sie bringen ihn ins Haus.)

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Zimmer der Königin, mit einer Mittel-und zwei Seitentüren, von denen jene rechts nach dem Vorgrunde zu, die zur linken Seite aber gegen den Hintergrund angebracht ist. Rechts im Vorgrunde ein Tisch mit Lichtern, dabei ein Lehnstuhl.