Emerberg.
Entweich!

Knecht.
Ach Gott! ach Gott!
(Er fällt getroffen zu des Königs Füßen.)

Ottokar (sein Schwert aufnehmend).
So sei's!
(Milota kommt.)
He, Milota, hilf deinem König!

Seyfried.
Freund oder Feind?

Milota.
Nicht euer Feind, ihr Herrn!
Geht hier der Weg nach Mähren?

Ottokar.
Milota!

Milota.
Mein Bruder, Benesch Diedicz, läßt Euch grüßen,
Er ist gestorben als ein Sinnberaubter,
Und Muhme Berta rast an seinem Sarg.
Gebt Raum, ihr Herrn! Glück auf! ich stör euch nicht.
(Geht in seinen Mantel gehüllt vorüber und ab.)

Ottokar.
Verläßt du mich, und kann ich dich nicht schelten?
Und doch war ich dein Herr, drum Schurke du auf ewig!

Seyfried.
Gib dich!

Ottokar.
Vermeinst du Ottokarn zu fangen?
Es gilt zu fechten! (Er tritt hart auf den verletzten Fuß.)Trage, Fuß!
Jetzt ist nicht Zeit zu schmerzen! Ihr, gebt Raum!