Melitta.
Ei, nicht doch!
Phaon.
Warum?
So leicht geb ich nicht meinen Anspruch auf!
Melitta (auf die Rasenbank steigend).
So komm; ich beuge dir den Zweig!
Phaon.
Ganz recht!
Melitta (auf den Zehen emporgehoben, den Zweig, an dessen äußerstem Ende die Rose hängt, herabbeugend). Reichst du?
Phaon (der, ohne auf die Rose zu achten, nur Melitten betrachtet hat). Noch nicht!
Melitta.
Doch jetzt!—Weh mir, ich gleite! Ich falle!
Phaon.
Nein, ich halte dich!
(Der Zweig ist ihren Händen emporschnellend entschlüpft, sie taumelt und sinkt in Phaons Arme, die er ihr geöffnet entgegenhält.)
Melitta.
O laß mich!