Sappho.
Ha Falsche!
Melitta.
Was sagst du?
Sappho (sich fassend).
Melitta komm,
Wir wollen ruhig miteinander sprechen.
Wie alt bist du?
Melitta.
Du weißt wohl selbst, o Sappho,
Welch trauriges Geschick der Kindheit Jahre
Mir unterbrach. Es hat sie keine Mutter
Mit sorglicher Genauigkeit gezählt,
Doch glaub ich, es sind sechzehn!
Sappho.
Nein, du lügst!
Melitta.
Ich?
Sappho.
Sprichst nicht Wahrheit!
Melitta.
Immer, hohe Frau!
Sappho.
Du zählst kaum fünfzehn!
Melitta.
Leicht mag es so sein!