Edrita.
Schmerzt's noch etwa?

Galomir (nach unten zeigend).
Uh!

Edrita.
Und auch der Fuß.
Ein Ehmann muß an manches sich gewöhnen.
Nun ziehst du aus und willst die beiden fangen?

Galomir (nach ihr greifend).
Du, du!

Edrita.
Nur mich allein? Wo bleibt dein Mut?
Nein, nein! Du selber mußt die Flücht'gen haschen.
Sie sind nicht fern!

Galomir (aufstehend).
Ah! Wo?

Edrita.
Nicht grad vor dir,
Doch auch nicht weit. Sind zwei, doch du bewaffnet.
Hier lehnt dein Spieß.
(Da Galomir danach langen will.)
Er liegt auch gut am Boden.
Und dann dein breites ritterliches Schwert.

Galomir (ans Schwert schlagend).
Ah, oh!

Edrita.
Ich weiß, dein Arm ist stark. Nur neulich
Schlugst du dem Stier das Haupt ab einen Streichs.
Doch war der Kampf nicht billig. Du bewaffnet,
Er blank und bar. Gib künftig auf den Vorteil,
Dann kämpft ihr gleich mit gleich. Allein auch so.
Ich will mich nur auf jene Seite setzen.
(Sie setzt sich auf die andere Seite. Er macht ihr Platz.)
Hier ist dein Schwert, das gut und stark. Doch schmucklos.
Was gibst du mir, so knüpf ich dir ein Bändchen,
Das, etwa blau, ich trug an meinem Hals
(sie macht eine Schleife am Halse los)
Wie, schau nur, dies. Das knüpf ich an dein Schwert.

Galomir (mit offner Hand ihr ins Gesicht greifend).
Eh!