Edrita.
Nur gemach!—Das wär' ganz artig, deucht mir.
Zieh aus dein Schwert und lehn es zwischen uns,
So machen sie's bei der Vermählung auch,
Da liegt ein Schwert erst zwischen beiden Gatten.

(Er hat das Schwert neben sie gelehnt.)

Edrita (das Band um das Schwertheft windend).
So knüpf ich denn—dann so—und wieder so
(Sie hustet wiederholt.)

Galomir.
Wie?

Edrita.
Ei, ich bin doch allzu scharf gelaufen.
Nun steht es schön. Nicht wahr? Ei, ei, wie artig.

(Sie schlägt wie erfreut die Hände zusammen; die Jünglinge, die schon früher leise vorgetreten, sind ganz nahe.)

Edrita (das Schwert umstoßend).
O weh, es fällt!

Galomir.
Mein Schwert!

Edrita.
Heb's auf vom Boden.

(Sie tritt mit dem Fuße darauf. Galomir bückt sich.)