„Sprich doch nicht so . . .“

„So versöhnt euch doch, Kinder. Was muß ich mit euch noch alles erleben.“ Sie sah völlig gebrochen aus.

„Mit Kerlen treibt sie sich rum und alles so, und wenn ich dann . . .“

„Aber es hat ja niemand etwas gesagt,“ mischte sich die Alte wieder hinein.

„Ich will nicht!“ Er schrie so laut, daß die Passanten stehen blieben.

Frau König sah hilflos unschuldig aus. Sie schaute zu ihm auf und schien zu flehen: Siehst du, so bin ich. Nimm mich doch.

Aber er hörte nichts. Er freute sich, daß ihm Unrecht geschah und fühlte, wie ein reißender Strom sie von seiner Seite fortriß und entführte.

Die Frauen faßten ihn unter den Arm und lächelten.

Er merkte, daß er müde war, und daß es vielleicht besser wäre, jetzt alles gut sein zu lassen, aber er riß sich mit einem Ruck los, daß Frau Päsel unter den Stand eines Obsthändlers rollte. Er sprang auf eine vorbeifahrende Tram und fuhr davon. Zu seiner Enttäuschung mußte er sich eingestehen, daß niemand hinter ihm her schrie.

Abends auf der Heimfahrt sagte er zu seiner Frau: