„Eigentlich haben wir nichts erreicht. Mit dem Pump wird es wohl jetzt nichts werden.“
„Siehst du, die Mutter ist nicht mal mit auf die Bahn gekommen,“ schmollte sie, „du bist auch immer so aufgeregt . . .“
Er grübelte: Ob sie es weiß, daß sie mich betrogen hat, und weiter: aber der alten Kupplerin hätte ich es mal richtig geben sollen, und später: wenn wir nur erst allein wären . . . Sie hatten sechs Stunden zu fahren.
Als sie dann im Abteil allein waren, küßten sie sich.
Nächtliche Szene
Gegen drei Uhr nachts stolperte der junge Bittner die Treppe zu seiner Dachwohnung hinauf. In dem dürftig ausgestatteten Zimmer brannte noch die Lampe. Die Anna Zöpfel lag angekleidet auf dem Bett und schlief.
„So — schrie er, hab ich dich erwischt!“
Er rüttelte sie am Arm. Sie wachte auf und rieb sich die Augen.
„Kommst du erst jetzt? Ich bin so müde. Mich friert.“
„Was! Du — du, du willst mir Vorwürfe machen? du —??“ Er schrie, daß sie erschreckt sich aufrichtete. „Du — hä, wo warst du denn? hä!?“