Es war zu spät.
Doch er fühlte sofort: Nein, nicht zu spät. Sie wird wiederkommen, vielleicht wird es doch wirken. Sie wird sich damit beschäftigen. Ich werde sie dann prügeln — wie früher, als sie auf dem Boden lag und ich ihr den Haß aus den Augen schlug. Sie braucht das. Was tut’s, ich verliere einige Stunden, was tut’s.
Eine quälende Unruhe hatte ihn erfaßt.
Er rief den Wirt und wies lachend auf Josef. Auch der Wirt lachte. Dann ging er zu seinem Sohn und faßte ihn grob am Arm.
„Was tust du hier, hä? Habe ich dir nicht verboten . . . !?“
Josef hing regungslos in der Faust des Vaters.
Er gab keinen Laut von sich, als man ihn in seine Bodenkammer schleppte.
Der Mann ging im Garten auf und ab.
Ich werde sie doch anders behandeln, dachte er, mehr nach außen, mit Liebe. Wenn sie kommt, werde ich vielleicht vorerst gut zu ihr sein.
Er wurde zufrieden und lächelte. Die Stücke seines Bildes hob er auf und verwahrte sie in seiner Brusttasche. Sie wird sich freuen, fühlte er.