Nur keine weiteren Worte, fühlte er, und wie gehetzt erzählte er von Josef, dem Tanz und dem Wirt und nannte ihn irgendwie.
Seine Worte bekamen Würde, daß sie erstaunt zu ihm aufsah. Dann schritten sie schweigend durch die Nacht.
Die Erlebnisse der Emma Schnalke
(Nach einem Kouplet: . . . . Der Liebe Glück und Seligkeit . . . .)
I.
Die Person, um die es sich hier hauptsächlich handelt, heißt Emma Schnalke. Oder auch anders. Das hat nichts zu sagen. Mit vierzehn Jahren wurde sie auf die Straße gesetzt. In rascher Aufeinanderfolge war sie bei einem Zahnarzt, in einem Konfektionsgeschäft, Beerdigungsinstitut, Friseurladen, Schirmgeschäft, im Chor eines Operettentheaters. Es gefiel ihr nichts.
Die Männer, die ihr auf dem nächtlichen Heimwege vom Tanzlokal in die Augen sahen, erschraken und gestanden sich enttäuscht: Es ist nichts. Sie sucht etwas.
Gern war sie mit älteren Leuten zusammen. Sie log ihnen ein Dirnenleben vor.
Mit 16 Jahren kam ein Rausch über sie, der sie erhob und entzückte. Ein Schüler brachte sie zur Kunstschule und zeigte sie den Professoren.
Sie huschte durch die Säle und tanzte und jubelte, und wohin sie kam, war ein Aufleuchten. Wie etwas Neues, Fernes, das zu ihnen gekommen war, das alle erstaunte und wiederum auch war wie etwas, das alle erwartet hatten. So huschte sie durch die Säle und war ihnen bei jeder Arbeit dabei.