Auch ihn hatte jetzt der Rausch erfaßt.

Eines Tages hielt sie ihm den Revolver unter die Nase.

„Ich bin schwanger!“

Sein Gesicht strahlte reine Freude.

„Ich will kein Kind von dir — — —“ ein Aufschrei in wildem Haß.

Er lächelte und entwand ihr die Waffe.

„Du bist doch mein — —“ und wollte sie umarmen.

„Du langweiliges Spielzeug — — — — sie spie aus — — — — ich hab’ dich satt.“

Die Umrisse im Zimmer begannen sich zu verwischen. Aller Schmerz stieg in ihr auf. „Nichts denken“ — — schrie sie. Sie sah sich in dieser Sekunde und ihr ganzes Leben. Der Rausch zerbarst.

Die Krampfanfälle kamen wieder. Er lag zu ihren Füßen wie ein geprügelter Hund. Er hätte weinen wollen, bitten wie ein Kind, aber er fühlte, er war nicht rein genug. Ein Gefühl der Befriedigung zog ein, er wurde sich der Held eines Romanes und hatte seinem Leben endlich einen Inhalt gegeben.