Im Grunde genommen wurde ihm das gleichgültig. Er träumte:
Sie ist müde in der Erfüllung und ruhig. Wie aber die, die in der Sehnsucht altern? Er ging wieder unter die Bürger und trank.
Einmal hielt er in der Trunkenheit den johlenden Bürgern folgende Rede: Man muß einen Aufruf erlassen. Zur Befreiung eurer Töchter. Gegen die Ladenschwengel und Referendare. Gegen Einjährige und sonstiges Gesindel . . . .
Da war ihm eine Vision. Er sah den Studenten als Amtsrichter, dickbäuchig, beim Frühschoppen. Man witzelt über Weiber. Der Dickbauch lächelt in sein Glas. Voll leiser Erinnerung. Überlegen. Interessant. Dann nimmt er einen Schluck, sieht sich verstohlen im Kreise um und seufzt erleichtert auf. Im Hafen . . . . der Hund!
Werner starrt in den Qualm, stürzt hinaus. Der Lärm tost hinter ihm drein. Von qualvoller Angst gehetzt, jagt er durch die Straßen.
„Uh jeh! Wenn jetzt der D., der Kujon, bei meiner Frau liegt,“ denkt er und jagt weiter. Nach Haus.
Sie sieht ihn vorwurfsvoll an: „Ich sage dir’s schon, wenn ich gehe.“
Er fühlt: Um Gotteswillen, vielleicht schon Ruine . . .