Am dritten Tage ritt Nikolaus mit seinen Kumpanen nach Breslau. Als die Schloßbrücke hinter ihm aufgezogen wurde, war es ihm, als sollte er sich umwenden und sprechen oder hinaufwinken oder noch schnell einen Vertrauten gewinnen oder ein ganz klein wenig Anordnungen treffen, aber das Etwas, das aufblitzte und anschwoll und ihn zu zerreißen drohte, zerbarst in dem Rattern und Knirschen der Zugketten.

Es stak im Innersten, was er vor sich hermurmelte.

Es war ein tierischer Laut und wie ein Fluch, so daß auch die anderen begeistert fluchten und lachten.

II.

Die Keller und Schenken in Breslau wurden zu klein. Die Bürger stritten sich mit den Pfaffen, und die Pfaffen mit den Felljuden, die gerade Markttag hatten.

Unter all diesem Volk saßen Nikolaus und seine Gesellen und soffen.

Manch fürstlicher Vetter ritt über den Markt und stieg am Stadthaus ab. Schuster und Schneider liefen zum Empfang geschäftig in Ratsfräcken hin und her.

Nikolaus sparte nicht mit Witz und Schimpf. Das Gejohle seiner Gesellen schwoll gegen die Maskerade, daß die Bürger still wurden. Als der Abend hereinbrach, lagen die Meisterlein unter dem Tisch. Die Weiber keiften.

Dann läuteten alle Glocken, und Fanfaren ertönten.

Nikolaus erhob sich und seufzte schwer.