Viele Boten kamen ins Oppelner Schloß. Schließlich ritten auch Frau Berthas Vettern über die Brücke.

Im Schloßhof saßen die Bauern und soffen.

Es gab ein großes Gelächter, als die Kunde von Breslau offenbar wurde. Frau Bertha sparte nicht.

Manchmal dachte sie: Vielleicht haben sie einen bestimmten Plan, sie hassen ihn alle.

Dann aber wieder: Aber es wird ihm eine gute Lehre sein. Dieser Saufbold! Kein Bauer will arbeiten.

Und auch: Was mag geschehen? Schließlich ein freier Herzog und Späße . . . Aber dann lachte sie wieder laut auf. Wie er nur aussehen mag. Der Bär. In Ketten. Vielleicht ganz hilflos. Mit suchenden Blicken. Hin und ihm helfen. Das Tor öffnen und knurren: Na komm, diesmal noch . . . und sie sah lange dann starr vor sich hin.

Frau Bertha empfing die Gäste mit Hohn im Blick.

Gestern hätte man ihn nach Neiße geschafft. Vielleicht werde dort ein Gericht sein.

Sie hatten würdevolle Mienen.

Dann wieder schüttelten sie sich vor Lachen.