Die Frau sagte spitz: „Ihr werdet den Spaß zu bezahlen haben, wie ich ihn kenne.“
Sie beeilten sich mit Gegenreden. Es läge doch anders und nur ihrem Einfluß sei es zu danken und vor Jahren hätten sie schon gewarnt. Die Verdächtigungen als Lutherischer, ernste Verwicklungen, die Bauern, die Steuern . . . Überhaupt der Adel sei gegen ihn, und wenn schließlich nicht die Frau wäre und die Familie . . .
Sie liefen wie aufgescheuchte Vögel hin und her, traten von einem Bein aufs andere und verbeugten sich.
Frau Bertha ließ Wein auffahren.
„Soll man nun eingreifen oder dem Scherz seinen Lauf lassen?“
Da lachten sie wieder und tranken sich bedeutsam Bescheid.
Aber Frau Bertha ließ nicht locker.
Es schade dem Ansehen und auch nur eine Sekunde Ernüchterung wäre der Tod.
Gewiß, und es sei für alles gesorgt.
Dann redete der eine bedächtig von Gerüchten, die ihm zu Ohren gekommen wären, ehelichen Zwisten und Frau Berthas traurigem Los und dem abnehmenden Wohlstand. Seine Stimme wurde butterweich. Der andere half mit in Klagetönen. Es waren zwei Stimmen, die sich gegenseitig immer wieder wie Wettläufer überholten und sich scheu nacheinander umblickten.