Tanz und Spiel gingen bis zum Morgen.

Um den Weiher stellten sich die besoffenen Bauern und schwuren, nach Breslau zu ziehen und ihren Herzog zu befreien.

Ihr wieherndes Gelächter ließ ab und zu Frau Bertha erschreckt im Schlafe auffahren.

IV.

Zwischen Obst- und Gemüsegärten liegt die bischöfliche Residenz Neiße.

Um viele runde und eckige Kirchtürme lebt ein Volk von Krämern.

Dorthin wurde Nikolaus gebracht.

Man hatte sich eigentlich nicht mehr sonderlich um ihn gekümmert. Der Adel wollte nicht mithineingezogen werden, der Fürstbischof fürchtete ein zu großes Aufsehen, vielleicht auch eine Einmischung fremder Fürsten, es wäre ihm sogar lieb gewesen, man hätte den Herzog überhaupt nicht festgehalten. Er wußte, daß jetzt etwas getan werden müsse. Die Scherereien würden kein Ende nehmen. Schließlich stand auch sein Ansehen auf dem Spiel. Das Volk wollte sich in Forderungen und Rachegelüsten nicht genugtun.

Er übergab seinem Kabinett die Angelegenheit zu weiterer Verfolgung und reiste irgendwohin.

Den Kämmerern war die Sache sehr unbequem. Sie schoben den Herzog nach Neiße ab. Die hätten den Vorfall dort ordnungsmäßig zu regeln.