Man sah einen Ring über dem Dachrand zittern und brechen.
Der Freund saß regungslos.
In ihren Zügen lag ein Leuchten, ein Flackern, eine Flamme, eine Erstarrung, ihr Leben ballte sich zusammen. Sie sah den Freund ihr gegenüber beschmutzt, stinkend, schamlos in seiner Ohnmacht und Bestürzung.
Dann zupfte sie den anderen am Rock und würgte lächelnd heraus: „Zwanzig Franken muß er noch haben.“
Der Freund räusperte sich, er war erlöst.
Dann gingen sie.
Man schwieg eine Zeitlang am Tisch.
Dann setzte einer schnell, wie um den anderen zuvorzukommen, hinzu: Zwei Freunde treffen sich in London. Der eine schwärmte: Ich habe ein Weib gefunden. Krampf und Zuckungen. Ich will den Rhythmus ihrer Liebe suchen.
Der andere lächelt und sagt: „Dann mußt du ihr mehr zu saufen geben.“
Während sie noch so sprachen, trat die Frau am Arm eines Fremden ins Café und schritt an ihrem Tisch vorbei.