»Ei, nehmt hier Platz; viel Schaf' in einem Schafstall,« lachte er, gegen die Ecke rückend.

»Wie wohl es tut, die frische Luft zu trinken, statt der Stadtluft,« sprach Meister Rimphold.

»Trink lieber Wein!«

»Ist auch nicht schlechte Wahl!«

»Was wißt Ihr neue Zeitung?«

»Just nichts Gutes. Das arme Würzburg!«

»Was meint Ihr damit?«

»Nun, was denn sonst, als jenes leidige Hexenverbrennen.«

»Ah,« rief Brinhard und stemmte seine Arme auf den Tisch, »das nennt Ihr leidig? Bei Gott, ich nicht! Seht, Rimphold, wenn ich Vogt oder Ratsherr wäre, ich ginge noch viel schärfer drein. 's ist ausgemacht und so gewiß, als über uns die Sonne scheint, daß Hexen, Zauberer und Unholde in ganz schrecklicher Menge Luft und Brunnen, Mensch und Vieh und Feld und Frucht verderben. Da ist's doch wahrlich gute Pflicht, dies Satansvolk zu verbrennen.«

»Woher wißt Ihr, daß es Hexen gibt?«