O heilig Wasser der Erde, doppelt bestimmt, zu tränken und zu reinigen!

O mein Gott, o mein Vater, heilig Wasser der Geisterwelt!

Ist nicht meine Sehnsucht nach Deiner Kühle Gewähr, das Du springst und spülst,

Ist nicht mein Zweifel noch das Hinlauschen nach Deinem süßen Gefälle?

Ich senke meinen Kopf und tauche ihn in die Feuchte des Lampenkreises.

Ich halte Dir meine beschmutzten Hände hin, wie ein Kind, das am Abend der Waschung wartet.

Nach einem lügnerischen Tage will ich mich sammeln, um in dieser Spanne wahr zu sein.

Ich will mich in meiner Hürde zusammendrängen, bis das Geheul meiner Eitelkeit verstummt.

Dein Psalmist, mein Vater, hat wider seine Feinde gesungen,