Und ich, mein Vater, folge ihm, und singe einen Psalm hier wider meinen Feind!

Ach, ich habe keine Feinde, denn wir Menschen lieben einander nicht einmal sosehr, um uns Feinde zu sein.

Aber ich habe einen Feind, einen gewaltigen Feind, der mich berennt, und an alle meine Tore pocht.

Ich habe einen Feind, mein Vater, der an meinem Tisch sitzt und Völlerei treibt,

Während ich meine verdorrten Hände falte und darbe, und sich am Fenster die Hungrigen drängen.

Ich habe einen Feind, der aufstoßend nach der Mahlzeit seine Zigarre raucht und fett wird,

Während ich immer geringer werde, und zusehn muß, wie er das Gut meiner Seele verpraßt.

Ich habe einen Feind, mein Vater, der meine edle Rede in Geschwätz verkehrt und in Selbstbetrug.

Ich habe einen Feind, der mein Gewissen liebedienerisch macht, und meine Liebe mit Trägheit erstickt,