Wer aber trat mit entgegen?

Die Füße in schlurfenden Pantoffeln, einen langen, grauen Schlafrock umgehängt, die Gürtelschnur vorne nicht zugebunden, weiße Haare zerzaust, der Schnurrbart ungestutzt, ungefärbt, grau, hart hinabstechend, schwere Tränensäcke unter kleinen sterbenserschrockenen Augen, totgezeichnete Backenknochen, blaue Lippen, die der Zähne häßliches Gold angstklaffend nicht mehr verbargen, der also aus der Türe schwankte, der alte Mensch — war mein Vater.

„Du?“ fragte eine röchelnde Stimme.

„Ich!“ sagte eine andere scheppernd zerbrochenen Klanges.

Langsam rann mir das Blut über Wange, Kragen, Anzug und tropfte dick auf die Parketten.

Ich trat, die Hantel immer hoch erhoben, zum Billard und befahl dem Alten:

„Komm!“

Wo war der General? Wo der rasselnde Feld- und Weltherr? Ein Greis im Schlafrock, sein betäubtes Auge auf die Waffe in meiner Hand, auf das Blut in meinem Gesicht richtend, gehorchte wortlos und blieb in Entfernung zitternd stehen.

Ich stampfte mit dem Fuß: