„Komm!“

Den Körper meines Vaters schüttelte sichtliches Fieber. Er sah aus wie ein Mensch, der gegen wüsten Traum kämpft. Er duckte sich, versuchte etwas zu sagen, kein Wort, kein Ton gelang.

Mein ganzes Wesen erschütterte göttlicher Rausch. Ah! Ich wartete auf das große Stichwort! Die Hand mit der Hantel straffte sich immer höher, höher!

Mit aufgerissenen Augen sah mich der Vater an. Kein Wort noch immer brachte er hervor.

Meine Hypnose war so stark, daß er den Blick von mir nicht wegwandte, noch auch zur Türe lief, was für ihn leicht gewesen wäre. Ich bog den Arm ausholend zurück! Und da geschah etwas Wahnsinniges.

In meine Beine fuhr ein Rhythmus, über den ich nichts vermochte. Gebieterisch streckte ich die unbewaffnete Hand aus. Der Vater duckte sich noch tiefer, schützte mit den beiden Händen sein Hinterhaupt und ich, ich verfolgte ihn gleichmäßig stampfenden Schrittes, Runde auf Runde um den Billardtisch.

Er keuchte vor mir her und ich, die Beine im Tempo dieses unheimlichen Triumphmarsches streckend, Abstand niemals verringernd, niemals erweiternd, schritt hinterher, die Hand mit der Waffe erhoben, den Kopf zurückwerfend in bewußtloser Begeisterung.

Immer asthmatischer wurden die Atemzüge des Gejagten. Sein Schlafrock, aufgebunden, weitärmelig, rutschte über die Schulter, immer weiter, fiel endlich ganz von ihm!