„Nein!“

Ich empfahl mich, während die drei sich zum Spieltisch setzten und keine Miene machten, mir mehr als ein förmliches Abschiedswort zu geben, oder für ein andermal mich in mein Vaterhaus zu bitten.


Auf dem Heimweg erfüllte mich ein starkes glückliches Gefühl: „Mit diesem Menschen bin ich fertig. Vater ist er nicht mehr! Nicht mehr der Gegenstand dieser beleidigten, herabgewürdigten Knabenliebe. Zitternde Ehrfurcht und zart gekränkte Sehnsucht — vorbei für immer! Wer ist der Mann? Ein gleichgültiger Vorgesetzter, dessen baldiger Tod mich nur vergnügen sollte!“

O, wie gut kalt war mir zumute. Nicht mehr wie heute mittag werde ich ihn im Sinnbild einer Straßenlaterne erwürgen. Jetzt bin ich frei, und jetzt werde ich mich auch frei machen von diesem Sklavenkleid. Geduld! Nur einige Monate noch!

Ich schlief sehr gut.

Am nächsten Tag schon meldete ich mich in der Kriegsschule, deren jüngster Zögling ich war, denn bloß dem Einfluß meines Vaters hatte ich es zuzuschreiben, daß ich bei meiner noch zu niedrigen Charge Aufnahme gefunden hatte.

So verging einige Zeit, in der ich mich sehr versteckt und unauffällig hielt, am Kursus auf den Plätzen der wenig Strebsamen teilnahm, und den Vater weder in seinem Amt noch auch in seinem Hause aufsuchte.

Einsam, dumpf und verbissen in dieser großen Stadt.