(Sachen.)
Welch ein buntes Leben ist doch auf einem Jahrmarkte! Man hat nicht Augen genug, um all die Dinge, die hier zum Verkaufe ausgestellt sind, zu sehen. Links und rechts auf den Straßen und Plätzen stehen lange Reihen von Buden und Tischen. In der einen dieser kleinen Kaufhallen erblickt man z. B. Blechwaaren. Da gibt es Löffel, Reibeisen, Gießkannen, Lampen, Kohlenkästen und Leuchter. In einer andern sind Glasgegenstände ausgestellt. Da sieht man Gläser, Flaschen, Teller, Tintenfäßchen, Leuchter, Vasen und Perlen.
Hier steht eine Bude mit Drechslerarbeiten, als: Spazierstöcke, Tabakspfeifen, Zwirnweifen, Ellen, Zollstäbe, Dosen, Knöpfe u. dergl. An einem langen Tische verkauft ein Mann Streichhölzchen, Schwamm, Räucherkerzchen, Fleckseife, Putzpulver und Wetzsteine. In einem Hausflur hängen fertige Röcke mit Sammetkragen und blanken Knöpfen, Westen mit Schnüren, Hosen mit Borte, Ueberzieher, Hüte und Mützen.
Dort an der Straßenecke ruft ein Mann: „Kauft Tücher, Bänder, Spitzen, Cravatten und Handschuhe!“ Dicht neben dem Brunnen auf dem Markte befindet sich eine große Bude mit Galanteriewaaren. Da gibt es Geldbörsen, Broschen, Uhrketten, Tuchnadeln, Puppen, Porzellanköpfe, Taschenspiegel, Fingerhüte, Nadelbüchsen, Bleistifte, Schiefertafeln, Gummibälle u. s. w.
Und welche Menge von Gegenständen hat nun erst die Spielwaarenhandlung dort drüben an ihr Fenster gestellt: Zappelmänner, Baukästen, Armbrüste, Reifen, Drachen, Springseile, Trommeln, Flinten, Kanonen, Säbel, sogar eine Festung und ein Theater sind daselbst zu sehen.
Wie gern möchte man sich dies und jenes Spielzeug kaufen, wenn man nur Geld dazu hätte!
5. Der Wißbegierige.
(Stoffnamen.)
Arthur war zwar noch ein kleiner, aber schon sehr lernbegieriger Knabe. So oft er mit seinem Vater spazieren ging, mußte ihm dieser fortwährend Fragen beantworten. Da wollte Arthur wissen, wie die Dinge, die er sah, hießen; woraus und von wem sie gefertigt und wozu sie da wären.
Eines Tages gingen Vater und Sohn auch spazieren. Unterwegs fragte Arthur: „Vater, woraus sind denn die Häuser gebaut?“