Das weithin strahlende Licht der Leuchtthürme bewahrte schon manches Schiff vor entsetzlichem Unglücke, indeß die Macht der Flammen sehr vielen Seefahrzeugen einen jammervollen Untergang bereitete.

Die lustig lodernde Pechfackel verherrlicht das Friedensfest, der brennende Pechkranz hingegen ist ein Schrecken des Krieges. Tausende von Lichtern verleihen bei festlichen Gelegenheiten einer Stadt den höchsten Glanz, gleichwohl kann ein einziges Flämmchen davon sie in einen Schutthaufen verwandeln. Der Anblick eines feuerspeienden Berges gewährt ein überwältigendes Schauspiel, die Verheerungen der glühenden Lava jedoch sind entsetzlich anzusehen.

So wollen wir denn für die Wohlthat des Feuers dankbar sein, aber seine Gefahren sollen von uns nie unbeachtet bleiben.

43. Die Schule.

(Begründend.)

Die Schulzeit vergeht schnell, deshalb mußt Du sie gewissenhaft benutzen.

Sei in jeder Stunde streng aufmerksam, denn das Leben erfordert mancherlei Kenntnisse. Uebe Dich sorgfältig in allerlei Fertigkeiten, weil Du dadurch Dein Fortkommen in der Welt finden kannst. Oberflächlich Gelerntes vergißt sich bald wieder, deswegen präge Dir jede Lection recht gründlich ein.

Die Schule sucht den ganzen Menschen zu bilden, mithin muß sich ihr auch jeder Schüler mit all seinen Kräften widmen. Beherzige deshalb vor allen Dingen die heiligen Lehren der Religion, denn daraus gehet das Leben. Ein rechtschaffener Charakter ist ein sicherer Wanderstab, daher eigne Dir schon in der Schule sittliche Grundsätze an. Ein frommes Herz ist der größte Schatz auf Erden, deshalb nimm die Heilswahrheiten aus dem Munde Deines Lehrers gläubig in Dich auf. Die Schule will eben nicht blos Dein irdisches Glück begründen, demnach sorgt sie auch für Deine Seele.

Da Du nun Solches weißt, so richte Dein Verhalten danach ein.

44. Die Kartoffel.