Möge das Licht des Christenthums überall aufgehen, wo jetzt noch Finsterniß herrscht. Möge es so lange Missionäre geben, solange es noch Heiden gibt. So oft uns Gelegenheit geboten ist, so oft wollen wir aber auch unsern Theil zu dem heiligen Werke der Heidenbekehrung beitragen.
3. Umstandsnebensätze der Art und Weise.
a) Unverkürzt.
aa) Ohne Vergleichung.
107. Roderich.
Indem der kleine Roderich mit seinen Eltern oft Concerte besuchte, entwickelte sich in ihm der Sinn für Musik. Ohne daß er es eigentlich wollte, prägten sich seinem Gedächtnisse einzelne schöne Melodien ein. Diese sang er dann wol auch, indem er vielleicht gerade ein Kartenhaus baute, vor sich hin.
Bald bat er seine Eltern so dringend um Musikunterricht, daß sie ihm nicht widerstehen konnten. Er machte glänzende Fortschritte, ohne daß er sich etwa besonders angestrengt hätte. Schon nach einem Jahre spielte er ziemlich schwere Klavierstücke so, daß man staunen mußte. So trug er z. B. eine ziemlich schwere Sonate von Mozart vor, ohne daß ihm auch nur ein falscher Ton entschlüpfte. Dabei bearbeitete er an gewissen Stellen das Instrument dermaßen, daß die Saiten hätten springen mögen.
Indem er Klavier spielte, bildete sich sein Gehör auch für den Gesang. Seine kleinen Lieder ertönten so rein, daß man seine Freude daran haben mußte.
So reifte Roderich zu einem Künstler heran, ohne daß er es eigentlich wußte. Indem er aber auch als Künstler ein harmloser Charakter blieb, lohnte er am besten die von seinen Eltern ihm gebrachten Opfer.
bb) Mit Vergleichung.