„Ich werde wieder zeichnen und zwar einen Affenkampf“, antwortete Horst.

„Und wann gedenkst Du damit fertig zu sein?“ sagte Bernhard.

„Ich werde dieses Bild hoffentlich schon nächsten Sonntag fertig gezeichnet haben“, meinte Horst. „Aber, sage mir, Bernhard“, fuhr er fort, „was treibst Du denn jetzt, während der Ferien?“

„Ich schreibe, ich lese, ich turne, ich bade und so weiter“, erwiderte Bernhard.

„Womit vertriebst Du Dir denn gestern die Zeit?“ fragte Horst wieder.

„Mit Allerhand“, sagte Bernhard. „Ich habe gemalt, an meiner Festung gebaut und einen Luftballon gefertigt.“

„Und was machtest Du vorgestern“, fuhr Horst fort, „als das fürchterliche Gewitter kam?“

„Was sollte ich thun?“ erwiderte Bernhard. „Ich ging in der Stube auf und ab, ich stellte meine Soldaten auf, ich hörte auf die herrlichen Donnerschläge und sah nach den prächtigen Blitzen. Als das Gewitter vorüber war, lobte mich mein Vater, denn ich hatte nicht die geringste Furcht gezeigt; ich hatte gespielt wie immer und hatte sogar meinen kleinen Geschwistern noch Muth zugesprochen.“

„Wollte nicht Dein Vater verreisen?“ fragte Horst weiter. „Was wirst Du denn dann anfangen, wenn Du allein bist?“

„Ich werde fleißig spazieren gehen und werde auch meinen Onkel einmal besuchen“, sagte Bernhard.