„Wann habe ich Dich doch zum ersten Male beobachtet? Ja, ja, ich erinnere mich, damals, als Dir kein Baum zu hoch war, hinaufzuklettern; Du warst eben in die Schule geschickt und konntest das Stillsitzen nicht leicht lernen.“ —

„Ja, damals,“ lächelte die Alte —

„Und weißt Du, wann ich Dich wiedergesehen habe? Dir flogen lange Locken um den Nacken und Arm in Arm wandeltest Du mit „ihm“ durch blumige Wiesen“ —

„Ja, damals,“ wiederholte die Alte —

„Und später sah ich Dich, als Du beseligt ein Kindchen durch Deinen Garten trugst — als Du wähntest, Mutterglück mache unverwundbar“ —

„Ja, damals.“

„Und wieder strahlte ich Dich an, als Du Dich um eine Schar armer, verwahrloster Menschen bemühtest“ —

„Ja, damals,“ lächelte gütig die Greisin —

„Und einige Jahre später sah ich Dich, da gingst Du schon nicht mehr ganz so aufrecht, und deutlich zeigten sich graue Haare“ —

„Ja, damals,“ lächelte die Alte —